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Durch die demografische Veränderung der Bevölkerung wird sich das Verhalten der Bürger verändern müssen. Die Einstellung zu den Bereichen der gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung www.deutsche-rentenversicherung.de  ist heute schon sehr skeptisch. Es entsteht ein noch größerer Aufklärungsbedarf. Nur dadurch kann man den Bürgern eine höhere Selbstveranwortung nahe legen. Der Gesetzgeber wird in  Zukunft seinen Bürgern mehr abverlangen müssen. Kürzungen und Mehrbelastungen in der gesetzlichen Krankenversicherung, der gesetzlichen Pflegeversicherung und der  Rentenniveauabsenkung werden auf die Bürger in nicht absehbarer Höhe zu kommen.

Die Rentenniveauabsenkung  auf 43 % des durchschnittlichen Nettogehalts und die zunehmende Besteuerung der Renten tun ihr übriges.

Die gesetzliche Pflegeversicherung wird in der Form der Umlagefinanzierung ihre Aufgabe, allen Bürgern eine verlässliche Teilabsicherung zu garantieren, auf dauer nicht erfüllen können. 

Bei einer Staatsverschuldung von zur Zeit  über 2 Billionen Euro. www.dersteuerzahler.de  und imensen Ausgaben im sozialen Bereich ( 49,3 %  des Staatahaushaltes 2015 ) wird der Staat um Kürzungen nicht herum kommen. Genau hier ist der Arbeitsbereich des Renten-Kompetenzcenters. (siehe dazu auch Presse) 

Aufklärung und Mut zum eigenen Handeln sind gefragt. Aber leider ist noch eine große Ignoranz gegenüber  der Problematik in der Bevölkerung vorhanden. Die Kranken-, Renten- und Pfleversicherung schaffen mit ihrem gesetzlichen Beratungsauftrag die Grundlage für die Beurteilung eines Handlungsspielraums. Hier gilt es nach einer sorgfältigen Verarbeitung der Mandantendaten und einer systematischen Arbeitsweise, verantwortungsbewusste und richtige Entscheidungen zu treffen.

Um zukunftsweisende Entscheidungen treffen zu können, müssen die staats- und wirschafts-politischen Entscheidungsprozesse beobachtet und beurteilt werden. Hier sind auch die Daten des statistischen Bundesamtes www.statistischesbundesamt.de wichtig.

Sehen Sie hierzu auch auf die Seite: Sachverständigenrat

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In Deutschland wird die Altersarmut zunehmen

Die Altersarmut in Deutschland droht in den kommenden Jahren zuzunehmen. Trotz der Leistungskürzungen bei der gesetzlichen Rente sorgen Millionen von Arbeitnehmern nicht privat vor. Auch die hohe Arbeitslosigkeit schlägt sich negativ in den Alterseinkommen nieder.

Die Deutschen müssten besser privat vorsorgen, um Leistungskürzungen bei der gesetzlichen Rente in den kommenden Jahren vorzubeugen. Dies zeigt die Studie "Altersvorsorge in Deutschland" (AVID), die am Mittwoch von der Deutschen Rentenversicherung Bund vorgelegt wurde. Die Untersuchung umfasst umfangreiche Daten zur Alterssicherung der Geburtsjahrgänge 1942 bis 1996. Danach werden die heutigen Berufstätigen im Ruhestand vielfach mit weniger Geld auskommen müssen als heutige Rentner. Besonders prekär wird die Lage für Menschen, die längere Zeit arbeitslos oder geringfügig beschäftigt waren oder sich als kleine Selbstständige durchgeschlagen haben.

Doch auch Durchschnittsverdiener werden deutlich Abstriche beim Lebensstandard machen müssen, wenn sie nicht ausreichend vorsorgen. Das Rentenniveau sinkt in Folge der letzten Rentenreformen in den kommenden 30 Jahren von derzeit 63 auf 43 Prozent des Nettoeinkommens ab. Und auch dieses Niveau erhält nur jemand, der 45 Versicherungsjahre vorweisen kann. Tatsächlich werden die künftigen Rentner im Schnitt lediglich 38 Jahre (Männer) beziehungsweise 33 Jahre (Frauen) vorzuweisen haben.

Der Präsident der Rentenversicherung, Herbert Rische, mahnte denn auch gestern zu stärkerer privaten oder betrieblichen Vorsorge. "Wenn das nicht geschieht, wird Altersarmut drohender", warnte Rische. Laut AVID-Studie haben jedoch im Westen 15 Prozent der versicherten Männer im Alter zwischen 46 und 50 Jahren im Westen weder eine private noch eine betriebliche Zusatzvorsorge. Bei den Frauen dieser Altersgruppe liegt die Quote mit 24 Prozent noch deutlich höher. Im Osten sind es sogar 27 Prozent der Männer und 18 Prozent der Frauen.

Wer jedoch heutzutage nicht spätestens mit Ende 40 zusätzlich vorsorgt, kann dann lediglich 88 Prozent des Alterseinkommens erwarten, das ein heutiger Rentner zur Verfügung hat. Und selbst mit privater Vorsorge kommt der Jüngere im Westen nur auf 95 Prozent und im Osten sogar lediglich auf 93 Prozent des heutigen Niveaus.

Menschen, die lange arbeitslos waren oder nur Minijobs hatten, sind extrem armutsgefährdet. "In diesem Bereich lassen sich jetzt schon Risiken absehen", sagte Annelie Buntenbach, Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und alternierende Vorstandsvorsitzende der Rentenversicherung

Auch Unterbrechungen der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung wegen Selbstständigkeit führen oftmals zu geringeren Rentenanwartschaften. "Allerdings sind nicht alle Selbstständigen gleichermaßen von Altersarmut betroffen. Verkammerte Selbstständige wie Ärzte, Anwälte oder Bauingenieure, die über berufsständische Versorgungswerke abgesichert sind, verfügen im Durchschnitt über die höchsten Alterseinkommen. Danach folgen Beamte.

Die beschlossene Rente mit 67 verbesserte die Einkommensaussichten der Jüngeren etwas. Entscheidender aber für die Entwicklung der Alterseinkommen ist - neben der Verbreitung der Riester-Rente - die Entwicklung am Arbeitsmarkt. Unterstellt man eine weitere und nachhaltige Entspannung der Beschäftigungslage, können die Jüngeren bei einer flächendeckenden Verbreitung der Riester-Rente sogar ein minimal höheres Einkommensniveau erwarten als die heutigen Neurentner. Dies zeige, "dass der Schlüssel für eine erfolgreiche Altersvorsorge vor allem auch in einer positiven Wirtschaftsentwicklung liegt", sagte Renten-Präsident Rische.

Die Studie zeigt auch einige positive Trends. So steigen die Rentenansprüche der westdeutschen Frauen im Vergleich zu den Einkommen der heutigen Rentnerinnen in Zukunft an. Grund ist die gestiegene Erwerbstätigkeit der Frauen. Außerdem wird die Kindererziehung stärker berücksichtigt.

In den neuen Bundesländern sinken sowohl für Männer als für Frauen die Ansprüche aus der gesetzlichen Rente. Allerdings wird dies durch die wachsende Beliebtheit der Riesterrente und der Zunahme der betrieblichen Altersversorgung zum Teil ausgeglichen. Auch in den neuen Ländern setzt sich somit das "Drei-Säulen-Modell" der Altersvorsorgung, als staatlicher Rente, Betriebsrente und privater Altersvorsorge allmählich durch.

www.deutsche-rentenversicherung-bund.de

 

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